AleXa – als Solokünstlerin im K-Pop

"Hello, I am AleXa" oder "I’m a one Girl Army" sind nur einige der Catchphrases die einem in Erinnerung bleiben, wenn man die Songs von AleXa das erste Mal hört.

Mit ihren powervollen Auftritten und ihrem harten Sound ist sie eine der wenigen Solokünstlerinnen, die alleine in der K-Pop Industrie überlebt. Was AleXa ausmacht, warum die geborene Amerikanerin K-Pop macht und wieso es sich lohnt reinzuhören lest ihr hier:


Das erste Mal richtig aufmerksam auf dieses junge Talent wurde ich vor gar nicht all zu langer Zeit. Denn sie hat zusammen mit Dreamcatcher und In2It im Auftrag von Millenasia einen Song zum Thema COVID-19 herausgebracht. Deswegen möchte ich euch in diesem Artikel AleXa etwas näherbringen und wer weiß eventuell findet der ein oder andere auch gefallen an ihrer Musik.

Als US-Amerikanerin im K-Pop


Das war der Weg von AleXa, oder wie sie mit bürgerlichen Namen heißt Alexandra Christine Schneiderman. Jetzt sagt der ein oder andere von euch bestimmt: „Was? Die kommt doch gar nicht aus Südkorea mit diesem Namen.“ Stimmt, geboren wurde Sie am 9. Dezember 1996 in Oklahoma in den USA. „Aber wie kannst du dann sagen, sie macht K-Pop, wenn sie nicht einmal Koreanerin ist?“ -- Wartet ab dazu komme ich noch.

Im Vergleich zu anderen Künstlern und Gruppen, die von sich selbst behaupten K-Pop zu sein, wie zum Beispiel Kaachi, eine britische Girlgroup, hat AleXa ihr Training unter koreanischen Labels absolviert.

Hinzu kommt, dass ihre Mutter aus Korea stammt. Was den Einstieg in das Business um einiges leichter gestaltet hat. Sie entschied sich für eine Musikkarriere in Südkorea, weil ihre Mutter eine Kriegswaise ist und AleXa sich als Aufgabe gesetzt hat die leibliche Familie ihrer Mutter zu finden.


Früh übt sich: Alexandras Leidenschaft für Tanz und Gesang


Alexandra hat schon sehr früh ihre Leidenschaft zum Tanz entdeckt. Laut eigenen Angaben in diversen Interviews begann sie bereits im Alter von 2 Jahren zu tanzen. Sie tanzte Ballett, Jazz Dance und machte Akrobatik in ihrer Jugend. Zudem war sie in der Highschool im einem Tanz-Team, welches zu Wettbewerben antrat. Weiters übte sie bis zu ihrem vierzehnten Lebensjahr auch Studio Dancing aus. Von der Mittelschule bis zu ihrer Collegezeit war sie Mitglied in einem Chor.

AleXa ging durch ein zwei Jahre und neun Monate langes Training in Korea und nahm an verschiedensten Talentshows teil. So performte sie unter anderem in der ersten und zweiten Staffel von Rising Legends. In beiden Staffeln (2016-2017) kam sie unter die besten Teilnehmer*innen. 2016 gewann sie die Kategorie Tanz und im darauffolgenden Jahr in der Gesamtwertung der Show.

In der Show Produce 48 wurde sie nur 82. Sie versuchte sich sowohl bei JYP Entertainment als auch bei Cube Entertainment doch hatte bei beiden Labels keinen Erfolg. Was sich jedoch im Jahr 2019 ändern sollte.


AleXa’s bombastisches Debüt in 2019


Am 3. März 2019 wurde die Vertragsunterzeichnung mit dem amerikanischen Label ICM Partners offiziell, in Korea ist AleXa unter Vertrag bei ZB Label.

Das Debüt mit der Single BOMB folgte dann am 21. Oktober 2019. Damit war sie nicht mehr zu stoppen und es folgten weitere erfolgreiche Singles.


Was mich besonders an den Musikvideos von AleXa fasziniert: sie interagieren miteinander.

Ähnlich wie bei den Videos von Dreamcatcher erzählen die Musikvideos eine fortlaufende Geschichte. In ihrem Debüttrack BOMB sieht man zu Beginn des Videos wie sie von einem Android (oder so etwas ähnlichem) auf einen Haufen lebloser Körper geworfen wird. Im Laufe des Videos wird aufgeklärt, wie es überhaupt dazu kam und, dass sie selbst auch ein Android ist.

In dem darauffolgenden Track Do or Die wird die Story weitergeführt bzw. sieht man hier was zuvor passiert ist. Nämlich scheint es so als würde AleXa versuchen eine Organisation zu stoppen. Man sieht hier in verschiedenen Szenen wie sie versucht etwas zu manipulieren und wie sie gegen Wachen Kämpfen muss, die aussehen wie Außerirdische. Der große Twist hierbei ist, dass es scheint als würde sie die Vergangenheit ändern wollen. Denn man sieht hier AleXa kurz, wie sie sich selbst konfrontiert. Außerdem sagt sie am Ende des Videos sie verstehe nun, warum sie hier ist und sie werde nicht versagen.



Die einzige Single, die hier nur zu einem Teil in der Storyline vernetzt ist, ist A.I.Trooper, welche eigentlich nur AleXa zeigt wie sie eine Megaperformence hinlegt. Jedoch ist dieser Track einzig und allein für AleXa’s offiziellen Fanclub A.I. Trooper gemacht worden.

Ich persönlich kenne allerdings niemanden der sich als A.I.Trooper bezeichnet was ich schade finde, denn AleXa hat wirklich großes Potenzial.

Am 1. April dieses Jahres wurde ihr erstes Mini Album Do or Die veröffentlicht. Dieses beinhaltet alle bisher erschienen Singles plus den Track Kitty Run.


Das nächste Comeback steht kurz bevor, es wurde bereits ein Trailer veröffentlicht. Es steht leider noch kein Datum für das Comeback fest, doch ich gehe von Ende Juli bis Anfang August diesen Jahres als möglichen Termin aus. Ich bin schon richtig gespannt was AleXa uns dieses Mal zu bieten hat.


Millenasia Collaboration – AleXa, Dreamcatcher & In2It


Wie schon oben erwähnt bin auf AleXa erst durch den gemeinsamen Song mit Dreamcatcher aufmerksam geworden. Zu beginn der COVID-19 Krise in Korea haben AleXa, Dreamcatcher sowie die Boy Group In2It den Track Be The Future veröffentlicht. Dieser Song wurde unter dem Auftrag des Millenasia Projects produziert.


Keiko Bang gründete 2019 zusammen mit Eugene Bang Millenasia mit dem Ziel, das weltweit erste Medienunternehmen der nächsten Generation zu gründen, das sich auf Fandom und technologieorientiertes Storytelling konzentriert. Es versucht alle Fandoms in der K-Pop Welt zu vernetzen und produziert das Innenleben von Lightsticks.


Das gesamte Musik Video wird in einer Location gefilmt, die jedem Dreamcatcher Fan nicht fremd sein wird. Die Story, die dieses Video erzählt, basiert auf Social Distancing, Händewaschen und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Jedoch ist der gesamte Track eingängig und verbreitet richtig gute Laune. Ich persönlich als großer Dreamcatcher Fanboy hatte hier richtig nostalgische Gefühle beim Schauen des Videos.

Was mir auch aufgefallen ist, dass AleXa im Vergleich zu den Mädels von Dreamcatcher ein richtiger Zwerg ist. Sie ist nämlich mit 1,52 Meter ganze acht Zentimeter kleiner als das kleinste Mitglied von Dreamcatcher.

Neben dieser Collaboration hatte AleXa noch weitere Kamio Auftritte in den Musikvideos von Mamamoo’s Gogobebe und in Onewe’s End of Spring.

Nun hoffe ich euch hat dieser kleine Artikel zu einer meiner Meinung nach, besten Solokünstlerinnen, in der harten K-Pop Welt gefallen. Ich kann euch nur empfehlen in die Tracks reinzuhören und euch selbst ein Bild von AleXa zu machen. Wenn ihr noch mehr über ungewöhnlichen K-Pop lesen wollt kann ich euch den Artikel über K.A.R.D empfehlen. Ich freue mich über Feedback, welche Gruppen ihr gerne noch behandelt haben wollt, da ich gern auf Wünsche der Animix Community eingehe. Denn wenn ihr Spaß an diesem Blog habt, macht mir das Schreiben um so mehr Spaß!

Euer Taka

Bildquelle:

Titelbild by BRUNO EMMANUELLE on Unsplash

Bild AleXa, AleXa Twitter

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